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Forderungsmanagement

Unternehmen gewähren ihrer Kundschaft auf Lieferung und Leistung einen Kredit, indem sie ein Zahlungsziel einräumen. Das Forderungsmanagement leitet, gewährt und verwaltet dieses. Das Forderungsmanagement hat das Ziel, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und die notwendige Liquidität des Unternehmens jederzeit zu wahren.

"Die Zeiten werden immer härter!" Solche oder ähnliche Äußerungen hört man seit einiger Zeit immer häufiger. Auffallend ist:

Die Zahlungsmoral hat aber bekannterweise deutlich abgenommen, die Zahl der Insolvenzen und Schuldner nimmt immer mehr zu. Gläubiger werden von ihren Schuldnern hingehalten, bis die Forderung zu verjähren droht. Wird die Zwangsvollstreckung angestrebt, gibt es oftmals keine unmittelbar dem Zugriff unterliegende Masse, aus welcher sich der Gläubiger befriedigen könnte.

Fragen des Forderungsinhabers:

  • Ich habe eine Forderung, der Schuldner zahlt nicht. Was kann ich tun?

  • Was tun bei Forderungen gegen Schuldner im Ausland? Lohnt die Verfolgung?

  • Wann verjährt eine Forderung? Kann ich die Verjährung aufheben?

  • Für welchen Zeitraum kann ich Zinsen in welcher Höhe verlangen? Wie hoch dürfen Mahngebühren maximal angesetzt werden?

  • Kann ich Refinanzierungszinsen vom Schuldner ersetzen lassen?

  • Wofür hafte ich, wenn ich eine Forderung verkaufe?

  • Wie lasse ich Forderungen meines Schuldners gegen Dritte pfänden?

Gerne stehen unsere kompetenten, spezialisierten Anwälte und Mitarbeiter mit Rat und Tat für Ihre Fragen auf dem Gebiet des Forderungs- und Inkassorechts zur Verfügung.

Auf Wunsch übernimmt die Kanzlei Renken-Röhrs das gesamte Forderungsmanagement für Ihr Unternehmen. Sie reichen uns lediglich die Rechnungen herein und wir kümmern uns für Sie darum, dass Sie schnellstmöglich ihr gefordertes Geld erhalten. Zahlungserinnerungen, Mahnungen und Korrespondenz mit dem Schuldner sowie alle Formalitäten eines vor- und gerichtlichen Mahnverfahrens übernehmen wir für Sie.

Warum Rechtsanwalt und nicht Inkassofirma?

Außergerichtliche Inkassokosten der beauftragten Inkassofirmen werden vielfach von den Gerichten nicht festgesetzt. Dies gilt nicht für die Vergütung eines Anwalts, der für Sie das außergerichtliche Mahnverfahren betreibt.

Im gerichtlichen Mahnverfahren, im streitigen Verfahren und bei der Zwangsvollstreckung gelten die gesetzlichen Gebühren gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Vergütung des Anwalts sind sowohl im außergerichtlichen als auch im gerichtlichen Mahnverfahren gesetzliche Gebühren und damit von Gesetzes wegen festzusetzen.

Die Erstattung der anwaltlichen Vergütung im Falle der Schuldenbeitreibung versteht sich von selbst. Doch im Gegensatz zu den so genannten Inkassokosten der am Markt agierenden Anbieter von Inkassodiensten sind die Kosten, die durch die Beauftragung eines Rechtsanwaltes anfallen, kraft Gesetzes als Verzugsschaden vor Gericht einklagbar.

Dies ist im Falle der Inkassokosten nicht so. Die überwiegende Mehrzahl der bundesdeutschen Gerichte erkennen die eingeklagten Inkassokosten der Inkassoinstitute nicht an. Der Kunde erlebt dann oft, dass er die Inkassokosten selbst zahlen muss und erfährt dadurch einen erheblichen Verlust besonders dann, wenn der Schuldner nicht einmal einen Teil der eigentlichen Hauptforderung begleicht.

Abgesehen davon, ärgern sich viele Unternehmen darüber, dass die Inkassoinstitute unpersönlich und ohne feste Ansprechpartner arbeiten. Oft wurde berichtet, dass in streitigen Verfahren es nicht selten vorkam, dass wichtige Informationen des Vertragsanwaltes nicht rechtzeitig von dem Inkassoinstitut an den Kunden weitergeleitet worden waren. Bis dann der Kunde antwortete und das Inkassoinstitut die Antwort des Kunden an den Vertragsanwalt weitergeleitet hatte, seien oftmals gerichtlich verfügte Fristen zum Nachteil des Kunden verstrichen.

 Warum ein Mahnbescheid?

Das Mahnverfahren wurde eingeführt, um einerseits die Gerichte zu entlasten und andererseits um Verfahren zu beschleunigen, bei denen eine Geldleistung eindeutig geschuldet wird und deshalb eine Gerichtsverhandlung nicht notwendig ist.

Der Mahnbescheid ist Voraussetzung für den Erlass eines Vollstreckungsbescheides. Hat man diesen erwirkt, so hat man einen sogenannten Titel. Diesen braucht man, um beispielsweise einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung des Geldes zu beauftragen. Der Vollstreckungsbescheid ist genauso wirkungsvoll wie ein Gerichtsurteil. Ein schneller Weg um an sein Geld zu kommen. Die Forderung aus dem Vollstreckungsbescheid verjährt erst in 30 Jahren.

Der Mahnantrag wird vom Gericht nur formell geprüft. Dies bedeutet, das Gericht prüft nicht, wer im Recht ist, sondern nur, ob die Formalitäten in Ordnung sind.
Ist der Schuldner der Meinung, dass die geforderte Schuld nicht besteht, so kann er Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen. Dadurch besteht die Möglichkeit die Sache vor dem Gericht auszufechten.

Wird kein Widerspruch eingelegt, so wird der Vollstreckungsbescheid beantragt, der wie ein Urteil wirkt. Gegen diesen Vollstreckungsbescheid kann nochmals binnen 2 Wochen Einspruch eingelegt werden. Wird kein fristgerechter Einspruch eingelegt, so hat der Gläubiger einen rechtskräftigen Titel erlangt. Aus diesem kann 30 Jahre lang vollstreckt werden.

Warten Sie nicht die zweite oder dritte Mahnstufe ab, bevor Sie handeln.

Welcher Gläubiger will, dass nach der dritten vergeblichen Mahnstufe noch einmal außergerichtlich gemahnt wird, und sich der Schuldner weiter auf Kosten des Gläubigers Zeit und Liquidität verschafft? Sie sind doch keine Bank!

 Der Mahnbescheid ist die kostengünstigste Variante, will man eine berechtigte Forderung ohne Gerichtsverhandlungen in einem formalisierten Verfahren durchsetzen. Die Gerichtskosten, die bei Antragstellung entstehen, sind von der Höhe des einzufordernden Betrages abhängig, jedoch entstehen dabei grundsätzlich nur 1/6 der Gerichtskosten, die bei einem streitigem Verfahren mit mündlicher Verhandlung entstehen würden.